So könnten Häuser auf dem Mars aussehen

Die NASA möchte nach dem Mond auch den Mars besiedeln. Mehrere Teams rittern mit ihren Entwürfen für die künftige Basis auf dem Roten Planeten um ein Mega-Preisgeld.
"Was heute noch wie ein Märchen klingt, kann morgen Wirklichkeit sein" – mit diesen Worten nahm die deutsche Kultserie "Raumpatrouille Orion" 1966 die Fernsehzuschauer mit auf einen abenteuerlichen Trip in den Weltraum.

Auch mehr als fünfzig Jahre später träumt die Menschheit von der Erforschung des Alls. Kein Wunder, dass sich vor allem die US-Weltraumbehörde NASA ambitionierte Ziele gesteckt hat. Sie will in den kommenden Jahr(zehnt)en nicht nur den Mond besiedeln, sondern auch den fernen Mars.

Sollten eines Tages tatsächlich Menschen auf dem Mars leben, werden sie vor allem eines brauchen: Schutz vor der lebensfeindlichen Atmosphäre des Roten Planeten. Doch wie sieht das passende Dach über dem Kopf auf dem Mars aus?

Um das herauszufinden, hat die NASA deshalb schon mal vorsorglich einen Wettbewerb ausgerufen. Architekten sollten Häuser für eine mögliche Besiedelung unseres Nachbarplaneten entwerfen. Die Vorgabe: es muss möglich sein, sie mittels 3D-Drucker aufzubauen. Mörtel anrühren und Ziegel schlichten wird es auf dem Mars nicht mehr geben.

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Von anfänglich elf Teams haben es nur drei Konzepte (siehe Diashow) in die Endrunde geschafft. Allein dafür konnten die kreativen Köpfe dahinter ein Preisgeld von insgesamt 100.000 US-Dollar abstauben.

Nun sollen maßstabsgetreue Modelle der Entwürfe mittels 3D-Drucker erstellt werden – dem Sieger dieser letzten Stufe der Challenge winken noch einmal 800.000 US-Dollar. Die Entscheidung soll Anfang Mai bei einem großangelegten Event fallen.

Die Bilder des Tages

(rcp)

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