Nasa-Praktikanten entdecken neue Supererde

Zwei US-Studentinnen ist etwas gelungen, wovon viele Wissenschaftler wohl träumen. Sie entdeckten einen Planeten, auf dem es Leben geben könnte.

Immer wieder und häufiger werden neue Planeten entdeckt. Seltener ist dies bei sogenannten "Supererden" der Fall. Dabei handelt es sich um Planeten, die mindestens dieselbe Masse wie unsere Erde aufweisen. Zudem befinden sie sich innerhalb der habitablen Zone, in der Leben entstehen könnte.

Nun verkündete die Nasa, dass sie eben genau so eine Supererde entdeckt hat. Oder besser gesagt: Zwei Praktikantinnen. Adina Feinstein der Universität Chicago und Makennah Bristow der Universität North Carolina haben die kleine Sensation vollbracht. Seit 2017 suchten sie mithilfe des Kepler Teleskops nach Exoplaneten. Und tatsächlich fanden sie einen. Das Problem: Bei der Methode sucht man nicht direkt nach dem Planeten, sondern beobachtet den Stern und seinen Helligkeitsverlust. Kann man diese Transite insgesamt drei Mal nachweisen, so gilt die Entdeckung offiziell als bestätigt. Die zwei Studentinnen konnten jedoch zunächst lediglich zwei Transite erkennen.

Bevölkerung half mit

Der Grund für den fehlenden Helligkeitsverlust war schnell gefunden: Die zwei jungen Damen haben nicht alle Daten untersucht. Das konnten sie aber auch nicht. Denn die Nasa hat einige Bilder des Teleskops einfach verworfen. Diese wurden aufgrund von möglichen technischen Fehlern gelöscht.

Mit der Zeit gelang es den Wissenschaftlern jedoch eine Software zu entwickelt, mit der auch die komplette Bevölkerung nach Planeten suchen konnte. Hobby-Astronomen sollten helfen, den Exoplaneten zu finden. Und nun ist es offiziell: Mehrere Personen wurden fündig. Somit konnte die Supererde bestätigt werden.

Die zwei Studentinnen sind noch immer sehr aufgeregt. Nicht nur aufgrund der Umstände, sondern auch aufgrund des Planeten an sich. Der Planet mit dem Namen K2-288Bb ist doppelt so groß wie die Erde und 226 Lichtjahre von uns entfernt. Er braucht zudem 31,3 Tage um die eigene Sonne zu umrunden. Unsicher ist man sich noch, ob er eher felsig oder gasreich ist. (slo)

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