Naschmarkt-Markhalle: FPÖ für Christian-Broda-Platz

Im Streit um die Errichtung einer Markthalle am Naschmarkt schlägt die FPÖ Wien nun einen alternativen Standort vor: Der Christian Broda-Platz am Ende der "MaHü". So könnte diese aussehen.
Im Streit um die Errichtung einer Markthalle am Naschmarkt schlägt die FPÖ Wien nun einen alternativen Standort vor: Der Christian Broda-Platz am Ende der "MaHü". So könnte diese aussehen.FPÖ Wien
Die geplante Halle am Naschmarkt sorgt weiter für Wirbel. Die FPÖ Wien schlägt nun einen neuen Ort vor: Den Christian-Broda-Platz am Ende der "MaHü".

Die Idee von Planungsstadträtin Ulli Sima (SPÖ) am Naschmarkte eine neue Markthalle zu errichten, sorgt weiter für Diskussionen. Die Wiener Grünen suchen in ihrer Ablehnung für den Plan Unterstützung bei den Anrainern, auch unter den Standlern am Naschmarkt herrscht Uneinigkeit, wir haben berichtet.

Nun mischt auch die FPÖ Wien mit und bringt einen neuen Vorschlag ein. Nach der Idee von Landesparteichef Stadtrat Dominik Nepp, dem blauen Planungssprecher Toni Mahdalik und Mariahilfs FPÖ-Bezirksparteiobmann Leo Kohlbauer soll die Markthalle auf den Christian-Broda-Platz (Mariahilf) zwischen Westbahnhof und Innerer Mariahilfer Straße kommen. 

FPÖ hält Markthalle prinzipiell für gut, hat aber besseren Ort im Auge

"Der große Unmut in der Bevölkerung hat gezeigt, dass der Standort am Naschmarkt-Parkplatz aus verschiedensten Gründen kein geeigneter Platz für die grundsätzlich gute Idee einer Markthalle ist. So gibt es berechtigte Einwände, dass bei einer Halle der traditionelle Flohmarkt jeden Samstag nicht in gewohnter Dimension abgehalten werden kann und unzählige dringend benötigte Parkplätze sinnlos vernichtet werden", befürchtet Nepp.

Durch eine moderne Markthalle könnte die derzeitige "Betonwüste" attraktiviert werden, sind sich (v.l.n.r.) FP-Planungssprecher Toni Mahdalik, FPÖ Wien-Chef Dominik Nepp und  der Bezirksparteiobmann der FPÖ Mariahilf Leo Kohlbauer sicher.
Durch eine moderne Markthalle könnte die derzeitige "Betonwüste" attraktiviert werden, sind sich (v.l.n.r.) FP-Planungssprecher Toni Mahdalik, FPÖ Wien-Chef Dominik Nepp und  der Bezirksparteiobmann der FPÖ Mariahilf Leo Kohlbauer sicher.FPÖ Wien

Aus diesen Gründen habe die FPÖ einen geeigneteren Platz für eine Markthalle gesucht und unweit davon am Christian Broda-Platz auch gefunden. Hier sehen die Freiheitlichen schon seit langem einen Handlungsbedarf: Für Nepp sei der Platz "eine unattraktive Betonwüste", die bestückt mit zahlreichen Sitz- und Liegeflächen das Problemklientel vom Westbahnhof und der nahe gelegenen Suchthilfeeinrichtung 'Jedmayer' anlocke. Dadurch entstehe für die Anrainer eine regelrechte 'No-go-Area'. Durch die Errichtung einer attraktiven Markthalle würde der trostlose "Demo-Aufmarschplatz" aber einem sinnvollen Zweck zugeführt werden, ist Nepp sicher.

Neue Halle für regionale Produkte und Wiener Gastro

Angeboten werden sollen in der Halle nach Vorstellung der FPÖ ausschließlich regionale Produkte aus Wien und dem Umland, auch bei den Gastro-Standl sollen Wiener zum Vorzug kommen. Um das sicherzustellen, schlagen die Freiheitlichen strenge Ausschreibungskriterien für die Marktstände vor. 

Im Bezirk bestehe schon lange der Wunsch nach einem Markt auf dem Christian-Broda-Platz, wie Kohlbauer erklärt. "Es hat bereits mehrere Anträge verschiedenster Fraktionen in der Bezirksvertretung zu einer Marktnutzung des Christian-Broda-Platzes gegeben. Gerade die große Entfernung des oberen Teiles von Mariahilf zum Naschmarkt, aber auch die zentrale Anbindung durch U3 und U6 machen diesen Platz zu einem attraktiven Standort für eine moderne und dynamische Markthalle", ist er überzeugt.

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