Nasenspray gegen Corona sorgt für Kurs-Feuerwerk

Das Gründerehepaar von "Marinomed": Eva und Andreas Grassauer
Das Gründerehepaar von "Marinomed": Eva und Andreas GrassauerzVg
Studien zeigen, dass der Nasenspray eines Wiener Pharmabetriebs gegen eine Corona-Infektion schützt. Seitdem boomt die Aktie von "Marinomed".

Der Nasenspray "Coldamaris pro" wirkt gegen Erkältungen, kostet 10 Euro in der Apotheke und ist seit 2008 am Markt. Doch der Spray der Wiener Biotech-Firma Marinomed dürfte noch eine Eigenschaft haben: Er soll "signifikanten Schutz" gegen eine Corona-Infektion bieten. Das belege eine neue klinische Studie an Spitalspersonal, das Corona-Patienten versorgte.

Studien treiben Aktie in die Höhe

Mit Bekanntwerden der Studie setzte umgehend ein Run auf Aktien des Pharma-Betriebs ein, der Kurs schnalzte um 20 Prozent auf bis zu 147 Euro in die Höhe. Der Spray mit Carragelose, einem Rotalgen-Wirkstoff, "hält das Virus ab, weitere Zellen zu infizieren", heißt es auch in einer anderen Studie der Uni Erlangen. "Dauer und Schwere" der Symptome würden verringert. Sogar die deutsche "Gesellschaft für Krankenhaushygiene" empfiehlt den Spray.

Das Gründerehepaar Eva und Andreas Grassauer plant nun den nächsten Streich: Lutschpastillen, die im Rachen gegen das Coronavirus wirken.

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