Szene

Natalie Portman verärgert Orthodoxe in Jerusalem

Heute Redaktion
14.09.2021, 02:45

Als Filmemacherin hat man nicht nur mit dem Budget zu kämpfen. Das musste auch Natalie Portman erkennen, die sich zum ersten Mal am Regiestuhl eines Spielfilms versucht und gerade in Jerusalem dreht. Strenggläubigen Juden aus der Nachbarschaft passte das leider gar nicht: Sie protestierten und bedachten das Filmset mit wütenden Graffitis. Laut einem TV-Sender ist Portmans Produktion daran nicht ganz unschuldig.

Als Filmemacherin hat man nicht nur mit dem Budget zu kämpfen. Das musste auch erkennen, die sich am Regiestuhl eines Spielfilms versucht und gerade in Jerusalem dreht. Strenggläubigen Juden aus der Nachbarschaft passte das leider gar nicht: Sie protestierten und bedachten das Filmset mit wütenden Graffitis. Laut einem TV-Sender ist Portmans Produktion daran nicht ganz unschuldig.

Schließlich habe man die Anrainer nicht über den Filmdreh informiert. Was von deren Seite natürlich besonders respektlos erscheint, da man in Nähe einer Synagoge drehen wollte und die orthodoxen Gläubigen damit in ihrer Religionspraktik stören würde.

Natalie Portman, die selbst israelische Wurzeln aufweist, dreht in ihrer Teilheimat die Romanverfilmung "Eine Geschichte von Liebe und Finsternis" nach der Vorlage von Starautor Amos Oz. In der autobiografischen Geschichte steht der Konflikt zwischen Israeli und Palästinern im Vordergrund, Portman übernimmt auch eine der Hauptrollen.

APA/red.

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