Seit 1888 stapfen die Pioniere der National Geographic Society durch Sümpfe, über Steppen, Eiswüsten und Dschungel, um dann zuhause davon zu berichten. Schon 1890 erkannten die Macher der inzwischen legendären Zeitung, dass man fremde Länder den Lesern nur mit Fotos näher bringen kann. Das Fotoarchiv der National Geographic Society ist deshalb der Stoff, aus dem Fotografie-Legenden sind. Das Wiener Westlicht ist die erste Galerie in Europa (!), für die die Pforten zum Foto-Paradies geöffnet wurden.
National Geographic feiert seinen 125. Geburtstag und zeigt in Wien seine besten Arbeiten aus den Jahren 1888-1950. 11,5 Millonen Fotos lagern beim Magazin aus dieser Zeit, davon beinahe 500.000 Schwarzweiß-Vintage-Aufnahmen.
Als Robert Scott sich von 1910 bis 1913 durchs Südpolargebiet kämpfte, hielt Herbert Pinting die majestätische Landschaft in der Antarktis und das raue Leben an Bord des Expeditionsschiffs fest.
Als Hiram Bingham ab 1911 die Inka-Stadt Machu Piccu in Peru in der Welt berühmt machte, war das den Fotos im Magazin zu verdanken.
Als der Wiener Joseph Rock ab den 1920ern die Bergregionen im tibetisch-chinesischen Grenzgebiet durchkletterte, war seine Kamera immer mit dabei.
All diese Expeditionen wurden zu Meilensteinen in der Geschichte, die Fotografen zu Stars. Deshalb hängen im Westlicht auch die Vorbilder aller heutigen Fotografie-Stars an der Wand: Ansel Adams, Maynard Owen Williams, Edwin Wisherd, Clifton Adams, Herbert Ponting, Wilhelm von Gloeden, Vittorio Sella oder George Rodger.
Die Fotos gibts unter dem Titel "Die Welt im Heftformat. National Geographic 1888-1950" vom 6.12.2013 bis zum 2.3.2014 im Westlicht im siebenten Bezirk zu sehen.
Die Welt im Heftformat. National Geographic 1888-1950
6.12.2013 - 2.3.2014
Westbahnstraße 40
1070 Wien