Unfassbar: Nachdem die Regierung am Dienstag die Kürzung von Sonderpensionen in die Wege geleitet hat, geriet vor allem die Nationalbank ins Visier. Neben den Luxuspensionen bis zu 32.000 Euro sorgen auch andere Bezüge für Stirnrunzeln. Notenbanker erhalten anscheinend drei Monatsgehälter - und zwar im Todesfall.
Unfassbar: Nachdem die Regierung in die Wege geleitet hat, geriet vor allem die Nationalbank ins Visier. Neben den Luxuspensionen bis zu 32.000 Euro sorgen auch andere Bezüge für Stirnrunzeln. Notenbanker erhalten anscheinend drei Monatsgehälter - und zwar im Todesfall.
Mitarbeiter der Nationalbank beziehunsgweise deren Erben haben im Todesfall ein Anrecht auf drei monatsbezüge inklusive ausbezahlter Boni, berichtet "Der Standard". Das "Sterbegeld" solle den Nationalbankern ein "würdiges Begräbnis" ermöglichen. Pro Sterbefall soll das der Nationalbank rund 20.000 Euro kosten, heißt es in dem Bericht weiter.
Generell sollen die konkreten Regelungen für eine Verfassungsbestimmung zur Kürzung von Luxuspensionen nun vom Parlament bis Ende Jänner ausgearbeitet werden. Eckpunkte wurden aber bereits im Ministerratsvortrag festgelegt und die bringen für einige Pensionisten schlechte Nachrichten, sind doch Verluste von mehreren Tausend Euro im Monat möglich.