Die paramilitärische Organisation ist mit Schuss-, Hieb- und Stichwaffen ausgerüstet und beschäftigt Ex-Militärs.
Eine gefährliche Entwicklung gibt Politikern in Tschechien zu denken: Eine sogenannte "Nationale Landwehr" hat sich formiert, um ihr Land gegen "massiven Zufluss von islamischen Immigranten" zu verteidigen. Laut Lokalmedien hat die paramilitärische Organisation bereits 90 Zweigstellen und rund 2.500 Mitglieder.
Volk will "Sache selbst in die Hand nehmen"
Im Internet prahlen die Organisatoren mit rassistischen Parolen: "Wer die farbige Welt haben will, kann nach Asien und nach Afrika gehen. Die Gegner der Migration wollen auch eine farbige Welt haben, aber nicht hier! Hier gibt es das tschechische Tschechien und es muss auch so bleiben", heißt es auf der Webseite der Organisation. Ein Führungsmitglied warnte bereits, dass "das Volk selbst die Sache in die Hand nehmen" könnte.
Mit Waffen versorgt
Die Führungsriege empfiehlt Mitgliedern ganz offen, sich zu bewaffnen. Der Landwehr gehören auch Ex-Militärs und Veteranen an. Die Organisation soll bereits mit Schuss-, Hieb- und Stichwaffen versorgt sein.