Der Lkw-Fahrer aus der Ukraine lenkte trotz Fahrverbot für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen einen Lkw auf der Gemeindestraße "Gang" von Brandenberg in Richtung Steinberg am Rofan. Nach etwa 700 Metern geriet der Lkw dann aber mit dem linken Hinterrad über den linken Fahrbahnrand hinaus und drohte abzustürzen.
"Der Mann war in München weggefahren, fuhr auf der Inntalautobahn ins Land Tirol herein und wiederum in Kramsach von der A12 ab, weil er mit seiner Lieferung zu einem Hotel an den Achensee wollte und das Navi ihn aber zu uns ins Brandenberger Tal leitete", erklärt Feuerwehr-Kommandant Stephan Gwercher gegenüber "Zoom.Tirol".
Der Lkw-Fahrer hätte Fitnessgeräte für ein Hotel in Eben am Achensee anliefern sollen. Nachdem der Lkw hoffnungslos feststeckte, ging der Lkw-fahrer zu Fuß zurück in den Ortsteil Aschau und bat beim ersten Bauernhof im Ortsteil Aschau um Hilfe.
Die Feuerwehr Aschau/Brandenberg konnte das Fahrzeug gegen einen Absturz mittels Hubzug und Spanngurten an einem Baum sichern. Gemeinsam mit einer Bergungsfirma konnte das Schwerfahrzeug dann an einem Traktor wieder auf die Straße gehoben werden.
Erst gegen 14.00 Uhr war die Gemeindestraße wieder befahrbar, die Verbindungsstraße zwischen Steinberg und Brandenberg war für fünf Stunden gesperrt.