Lkw-Fahrer folgte Navi bis zum bitteren Ende

Auf dem Weg zu einem Betrieb in Wolfsberg wurde der Sattelschlepper vom Navi in eine Sackgasse gelotst. Doch der Fahrer presste weiter – bis es kein Vor und Zurück mehr gab.
Wer keine Ortskenntnis hat, muss Schildern oder seinem Navi folgen. So auch ein russischer Lkw-Lenker, der Montagmorgen, gegen 7.30 Uhr beharrlich den Angaben seines Navigationsgerätes folgt.

Sein Ziel: ein Betrieb im Ortsteil Wolfsberg in der Gemeinde Schwarzautal (Bezirk Leibnitz). Erst schickte ihn der Computer über eine schmale Gemeindestraße – ein Umkehren war bereits hier nicht mehr möglich. Anstatt zu reversieren, lenkte der Russe seinen Sattelschlepper aber auf einen unbefestigten Waldweg.

Rund 200 Meter schaffte es das Lastfahrzeug in die malerische Winterlandschaft hinein, bis es stecken blieb. Die Freiwillige Feuerwehr Schwarzau musste zur Rettung anrücken. Mittels Seilwinde konnte der Sattelschlepper schließlich wieder flott gemacht werden. Nach zwei Stunden war der Einsatz abgeschlossen.

Wie die "Kleine Zeitung" berichtet, hat der Hohlweg bereits eine bewegte Vergangenheit. Schon früher verirrten sich Lkws hierher. "Die anderen sind aber nicht in den Wald gefahren", erinnert sich Kommandant Alois Putz.

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(red)

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