Die Los Angeles Lakers werden schon wieder verkauft. Gerade einmal 14 Monate nachdem Mark Walter den NBA-Giganten mit einer Bewertung von zehn Milliarden Dollar übernommen hatte, gibt er die Franchise an Bob Iger und Joshua Kushner weiter.
Kushner ist der Bruder von Jared Kushner, Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump.
Der Deal bewertet die Lakers laut "The Athletic" mit mehr als zwölf Milliarden US-Dollar. Damit würde die ohnehin wertvollste Transaktion der NBA-Geschichte noch einmal deutlich übertroffen.
Bemerkenswert ist vor allem die enorme Wertsteigerung innerhalb kürzester Zeit. Als Walter im Juni 2025 die Übernahme vereinbarte, wurden die Lakers mit rund zehn Milliarden Dollar bewertet. Nun liegt die Bewertung mindestens zwei Milliarden darüber.
Mit Iger übernimmt einer der bekanntesten Manager der US-Unterhaltungsindustrie Verantwortung bei den Lakers. Der langjährige Disney-CEO ist durch den zum Konzern gehörenden Sportsender ESPN seit Jahrzehnten eng mit dem US-Sport verbunden.
Kushner bringt ebenfalls NBA-Erfahrung mit. Der Unternehmer hält bereits einen Minderheitsanteil an den Miami Heat und ist der jüngere Bruder von Jared.
"Als lebenslange NBA-Fans fühlen wir uns zutiefst geehrt, die Verantwortung für die Los Angeles Lakers übernehmen zu dürfen", erklärten Iger und Kushner in einem gemeinsamen Statement.
Dabei würdigten die neuen Besitzer ausdrücklich das Vermächtnis von Jerry und Jeanie Buss. Man wolle auf diesem Fundament aufbauen, "auf höchstem Niveau" um Titel kämpfen und langfristig im Dienst des Teams, seiner Fans und der Stadt Los Angeles stehen.
Für die Lakers beginnt damit nur etwas mehr als ein Jahr nach dem Ende der jahrzehntelangen Buss-Ära bereits das nächste Kapitel ihrer Besitzer-Geschichte.