Szene

Neandertaler stürmen Naturhistorisches Museum

Heute Redaktion
14.09.2021, 16:05

Da staunen auch Lucy (das bekannteste Fossil ihrer Art und benannt nach dem Beatles-Song, der am Tag ihres Fundes 1974 im Forschercamp auf und ab gespielt wurde) und ihr Kumpan - zwei lebensgroße Australopithecinen-Rekonstruktionen aus der Hand der Pariser Modellbauerin Elisabeth Daynès.

Da staunen auch Lucy (das bekannteste Fossil ihrer Art und benannt nach dem Beatles-Song, der am Tag ihres Fundes 1974 im Forschercamp auf und ab gespielt wurde) und ihr Kumpan – zwei lebensgroße Australopithecinen-Rekonstruktionen aus der Hand der Pariser Modellbauerin Elisabeth Daynès.

Gemeinsam mit Nachbildungen des Homo erectus und Homo sapiens sowie zahlreichen Plastik- und Gips-Kopien begrüßen sie ab Mittwoch Besucher im Naturhistorischen Museum in Wien. Nach 15 Jahren Pause (1997 wegen heftiger Kritik an der Präsentation im ehemaligen "Rassensaal" geschlossen) und zwei Jahren intensiver Arbeit öffnen die Anthropologiesäle unter dem Titel "Mensch(en) werden" neu.

Im Mittelpunkt steht der moderne Mensch und seine Entwicklung vom fossilen Primaten bis zur Jungsteinzeit, die Exponate tummeln sich in zwei Sälen auf 580 Quadratmetern. Ein weiteres Highlight ist der Sensationsfund der Zwillinge vom Wachtberg in Krems, ein 2005 entdecktes, 27.000 Jahre altes Doppelgrab von Neugeborenen.

Auch Mitmachen ist möglich: Via Morph werden Fans zum Neandertaler, auf einem CSI-Tisch darf ein virtuelles Skelett mittels Mikroskop, Lupe und Röntgen auf Alter, Geschlecht und Art untersucht werden.

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