Nebel, Sonne und Föhn bestimmen Wetter vor Weihnachten

Menschen genießen das schöne Wetter auf der Bellevue-Wiese im Wienerwald. (Archivbild)
Menschen genießen das schöne Wetter auf der Bellevue-Wiese im Wienerwald. (Archivbild)Georges Schneider / picturedesk.com
Die aktuelle Prognose der Wetter-Experten sagt nach den Schneemassen Anfang Dezember eine Verschnaufpause voraus. So geht es vor Weihnachten weiter.

Im Vorfeld des kräftigen Tiefs Barbara über dem Atlantik gerät laut UBIMET der Alpenraum in eine zunehmend milde Südwestströmung. Dabei wird es vor allem im Bergland deutlich milder, in den Niederungen steigt jedoch die Nebel- und Hochnebelneigung an. So sind am Dienstag vor allem im Westen ein paar Sonnenstunden möglich. Am Mittwoch überquert schließlich eine schwache Okklusion das Land. Es bleibt ruhig, markantes Wetter ist zumindest bis zum Wochenende nicht in Sicht.

Die Prognose im Detail

In der Nacht auf Dienstag breiten sich Nebel und Hochnebelfelder vor allem abseits der Berge erneut aus: Vom Donauraum über Mühl-, Wald- und Weinviertel bis in die südlichen Beckenlagen verläuft noch die erste Nachthälfte bereits trüb. In den Alpen ziehen sonst nur harmlose Wolken durch, generell ist es trocken. Im Osten weht weiterhin lebhafter Südostwind.

Die Großwetterlage über Europa am 15. Dezember 2020
Die Großwetterlage über Europa am 15. Dezember 2020UBIMET

Am Dienstag hält sich in den Niederungen wieder verbreitet Nebel oder Hochnebel und gebietsweise fällt auch etwas Nieselregen. Auch im Bergland ziehen vermehrt hochliegende Wolken durch, meist bleibt es aber trocken. Im östlichen Flachland macht sich lebhafter bis kräftiger Südostwind bemerkbar, in den Nordalpen wird es leicht föhnig. Je nach Nebel, Sonne und Föhn 0 bis +10 Grad.

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Der Mittwoch beginnt im Westen und im zentralen Bergland mit vielen Wolken, in den östlichen Niederungen mit Hochnebel. Dazu fallen im Südwesten ein paar Tropfen oder oberhalb von 1500 m Flocken. In den Becken Kärntens ist mitunter gefrierender Regen dabei. Dieser ist zudem anfangs auch vorübergehend im oberen Mühl- und Waldviertel möglich. Der Wind spielt dabei keine Rolle. Mit 0 bis +10 Grad ändert sich an der Temperaturverteilung wenig.

Am Donnerstag hält die Zweiteilung des Wetters an. In den Niederungen und Becken hält sich Nebel oder Hochnebel, im Bergland scheint meist ganztags die Sonne. Im Nordosten nieselt es bisweilen ein wenig. Der Wind bleibt weiterhin schwach und weht nördlich der Alpen meist aus östlichen Richtungen.

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