Die starken Schneefälle vom Wochenende in Ostösterreich sind schon wieder Geschichte: In der kommenden Woche kämpft sich in vielen Landesteilen langsam, aber sicher die Sonne durch, und die Tagestemperaturen wandern endlich in den Plusbereich. Im Osten bleibt es aber trüb.
Laut Meteorologen gab es in manchen Regionen in diesem Winter Rekord-Schneewerte.
In ganz Österreich hat es am Wochenende geschneit. Am Montag lag die Schneehöhe in Kötschach-Mauthen bei 85 Zentimeter, in Preitenegg bei 82, Dellach/Drau 73, Villach 69, Feistritz/Bleiburg 66, Klagenfurt 48 und in Weitensfeld bei 43 Zentimeter. Bis zum Abend trüb und regnerisch bleibt es am Montag nördlich der Donau. Weitgehend sonnig verläuft der Tag bereits im Westen sowie am Nachmittag auch in den südlichen Landesteilen.
Der Frühling zieht trotzdem unweigerlich ins Land - täglich wird es ein bis zwei Minuten länger hell, in fünf Wochen dann bis zu zwei Stunden. Am 21. März ist astronomischer Fühlingsbeginn. In der beginnt der Frühling am 1. März. Er wurde aus Statistik-Gründen auf einen Monatsersten gelegt und ist (meteorologisch gesehen) – wie auch die drei anderen Jahreszeiten Sommer, Herbst und Winter – genau drei Monate lang.
Ab Dienstag Regen im Osten
Sonne und über weite Strecken kaum Wolken gibt es am Dienstag von Vorarlberg bis nach Oberkärnten, weiter ostwärts wird der Himmel aber immer grauer. Vor allem in Norden und Osten hält sich oft Regen und hartnäckiger Hochnebel, der den Sonnenschein den ganzen Tag über abschirmt. Im Westen und Südwesten steht am Mittwoch zumindest zeitweiliger Sonnenschein auf dem Programm. Überall sonst ist der Himmel von kurzen Auflockerungen abgesehen oft wolkenverhangen und besonders in der Osthälfte Österreichs ist mit etwas Regen oder Schneefall zu rechnen.
Am Donnerstag kommt die Sonne
In der Osthälfte gibt es auch am Donnerstag bis in den Vormittag hinein noch häufig Wolken oder Hochnebel, dann setzt sich aber auch hier mehr und mehr die Sonne durch. Recht zäh und mitunter ganztägig beständig kann der Hochnebel in einigen Becken des Südens sein. Weiter nach Westen zu lacht oft die Sonne von einem blauen, wolkenlosen Himmel.Die Tageshöchsttemperaturen zwei bis neun Grad.
Rekordwinter in vielen Regionen
Im Süden war heuer einer der schneereichsten Winter der letzten Jahrzehnte. Gerhard Hohenwarter von der
Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG): „In Villach zum Beispiel gab es in den letzten rund 30 Jahren nur zwei Mal mehr Schnee als die momentanen 69 Zentimeter: Am 27.November 2005 mit 75 Zentimeter und am 11. Februar 1986 mit 94 Zentimeter. Vom Rekord sind wir allerdings deutlich entfernt. Der liegt in Villach bei 110 Zentimeter Schneehöhe am 15. Februar 1952. Auch im Süden der Steiermark ist es stellenweise einer der schneereichsten Winter der letzten rund 30 Jahre.
Am Dienstag schneit es übrigens schon wieder: Im Bereich von Pack und Soboth kommen rund 40 Zentimeter Schnee dazu. In tiefen Lagen, wie Klagenfurt und Villach, erwarten wir 10 bis 20 Zentimeter Neuschnee.