Seltenes Wetterphänomen vermiest uns den Wochenbeginn

Archivbild: Staub und Sand aus der Sahara zauberten am 21. Februar 2004 eine ockerfarbene Wolkenstimmung über die Nordkette und das Inntal.
Archivbild: Staub und Sand aus der Sahara zauberten am 21. Februar 2004 eine ockerfarbene Wolkenstimmung über die Nordkette und das Inntal.picturedesk.com/APA/Robert Parigger
In den kommenden Tagen erwartet uns sonniges und mildes Frühlingswetter, in den Niederungen im Osten bleibt es aber länger trüb und auch kühler.

Am Sonntag und auch bis weit in die kommende Woche hinein herrscht im Alpenraum kräftiger Hochdruckeinfluss. Die nächsten Tage verlaufen somit ausgesprochen ruhig und mit einer föhnigen, südwestlichen Strömung wird für die Jahreszeit sehr milde Luft herangeführt.

Im Osten muss man allerdings bis inklusive Montag noch mit teils zähem Nebel bzw. Hochnebel rechnen. "Erst gegen Ende der Woche dürfte aus heutiger Sicht eine Kaltfront aus Norden diese überaus ruhige Wetterphase beenden", schreibt UBIMET-Meteorologe Nikolas Zimmermann. Die Prognose im Detail: 

Zäher Hochnebel

Am Sonntag scheint im Bergland bei lebhaftem, in Böen lokal auch kräftigem Südföhn verbreitet die Sonne. In den Niederungen und im östlichen Flachland hält sich hingegen teils zäher Hochnebel. Im Bergland scheint hingegen von der Früh weg nahezu ungetrübt die Sonne.

Ab Mittag beginnt sich der Nebel stellenweise aufzulösen, doch insbesondere im Wald- und Weinviertel sowie am Alpenostrand bleibt es oft grau. Dazu frischt im Osten lebhafter Südostwind auf, in den Nordalpen wird es föhnig. Die Temperaturen steigen je nach Nebel und Sonne auf 5 bis 18 Grad.

Bis 19 Grad

Der Montag beginnt abseits der Berge verbreitet mit Nebel oder Hochnebel, ansonsten scheint wieder verbreitet die Sonne. Im Tagesverlauf löst sich der Nebel vielerorts auf, nur im Nordosten bleibt es nochmals ganztags trüb.

In den Nordalpen bleibt es leicht föhnig, im östlichen Flachland weht mäßiger Südostwind und südlich von Graz Südwestwind. Je nach Nebel und Sonne 7 bis 19 Grad.

Sahara-Staub im Anmarsch

Am Dienstag lösen sich die Nebelfelder im Donauraum und im östlichen Flachland meist bis zum Vormittag auf und häufig scheint die Sonne. Der Himmel präsentiert sich allerdings vielerorts leicht diesig durch Sahara-Staub.

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