Nehammer-ÖVP stürzt in neuer Umfrage brutal ab

Pamela Rendi-Wagner holt Nehammer ein.
Pamela Rendi-Wagner holt Nehammer ein.Martin Juen / SEPA.Media / picturedesk.com
In der neuen "Heute"- Umfrage liegt die SPÖ schon 10 Prozentpunkte vor der ÖVP. Eine (fiktive) Regierung aus Rot/Grün/Pink käme schon auf 53 Prozent.

Teuerung, Energieknappheit, Pandemie und Kriegsängste ergeben ein giftiges Gemisch für die Koalition. Jetzt kassiert die Regierung die Rechnung von der Bevölkerung. Trinkgeld gibt es diesmal keines.

ÖVP gibt bergab Gas

Vor allem die ÖVP kommt unter die Räder. Nur magere 21 Prozent würden die Nehammer-Partei wählen. Zur Erinnerung: Bei der Wahl 2019 kamen die Türkisen auf stolze 37,5 Prozent. Bei der letzten "Heute"- Umfrage im März waren es nur noch 22 Prozent.

SPÖ baut Vorsprung aus

Des einen Leid, des anderen Freud: Die SPÖ zieht locker davon, fast jede(r) Dritte (31 Prozent) will die Roten wählen. 2019 waren es matte 21 Prozent. Dafür wurden im März schon 29 Prozent SPÖ-Fans gezählt.

Grüne stagnieren

Vizekanzler Koglers Grüne bleiben auf niederem Niveau stabil. Seit 2019 verlor die Regierungspartei zwar fast drei Prozentpunkte, betoniert sich bei stabilen elf Prozent ein.

FPÖ, Neos im Aufwind

Die Blauen halten ihre 19 Prozent, konnten von Inflation, Teuerung und dem Ärger der Bevölkerung darüber (noch?) nicht profitieren. Bei der Wahl 2019 waren es 16 Prozent. Die Neos steigern sich von neun auf elf Prozent.

Kanzlerin Pam?

Pamela Rendi-Wagner holt auch in der Kanzlerfrage auf. 17 Prozent (März zwölf Prozent) würden sie jetzt direkt wählen, gleich viele den amtierenden Kanzler Karl Nehammer. Trotzdem liegt die SPÖ-Chefin noch klar hinter ihrer Partei zurück.

Die Rohdaten der großen "Heute"-Umfrage vom Juni 2022
Die Rohdaten der großen "Heute"-Umfrage vom Juni 2022"Heute"
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