Nehammer sagt Interviews ab, redet lieber mit Opposition

Hat gut lachen: Am Montag wird Nehammer angelobt.
Hat gut lachen: Am Montag wird Nehammer angelobt.Sabine Hertel
Am Freitag hat ihn die ÖVP einstimmig zum Bundeskanzler designiert, am Montag um 13 Uhr wird Karl Nehammer angelobt. Wie er loslegen wird.

So wird der bisherige Innenminister am Montag Bundeskanzler:

 13 Uhr Angelobung

Bundespräsident Van der Bellen nimmt in der Präsidentschaftskanzlei Ernennung und Angelobung vor.

 Neues Team

Ebenfalls angelobt werden Magnus Brunner als Finanz-, Gerhard Karner als Innen- und Martin Polaschek als Bildungsminister sowie Claudia Plakolm als Jugend-Staatssekretärin. Alexander Schallenberg kehrt ins Außenministerium zurück. Für ihn ist es die vierte Angelobung seit 2019.

 Hofburg als Beichtstuhl

Schon am Wochenende empfing Van der Bellen die Genannten zu Einzelgesprächen.

 ORF live dabei

Ab 12.48 Uhr berichtet ORF 2 als ZiB Spezial.

 14 Uhr Übergabe

Eine Stunde nach der Angelobung: Die Amtsübergabe im Kanzleramt von Schallenberg zu Nehammer.

 Neuer Stil

Nehammer will mehr reden – und das mit allen. Geplant ist nicht nur ein Treffen mit Vizekanzler und Grünen-Chef Werner Kogler (lobt die "sehr gute Gesprächsbasis"), er will am Montag und Dienstag auch auf die Oppositionschefs zugehen.

 Interviews abgesagt

Nehammer wollte ab Montag Interviews geben – für die Feiertagszeitungen am Mittwoch. Laut "Heute"-Infos war am Dienstag um 20.15 Uhr auch eine Sondersendung im ORF samt Nehammers Antrittsinterview geplant – alles verschoben.

 Große Pressekonferenz

Stattdessen gibt es am Montag nach der Angelobung ein Medienstatement, Dienstag dann eine Pressekonferenz mit Fragerunde.

 Experten-Beratung

Mittwoch verrät die Regierung, wie sie ab 13. Dezember aus dem Lockdown aussteigt. Auch hier ein neuer Stil: Nehammer will nichts vorab sagen, sondern die Beratungen abwarten.

 Neues Büro

Wo es im Kanzleramt liegt, steht fest, wird aber noch nicht verraten.

Lockdown in Hofburg

Printmedien müssen draußen bleiben. Bei der Angelobung der neuen Regierung sind am Montag nur "österreichweit sendende audiovisuelle Medien" und Fotografen internationaler Agenturen zugelassen. Als Grund dafür gibt die Hofburg eine "Beschränktheit des Raumes" und den Lockdown an.

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