People

Neo-Kabarettist Marco Pogo: "Das ist schon fordernd"

"Gschichtldrucker" – das erste Kabarettprogramm von Marco Pogo feierte Premiere. Wie nervös er war und was seine Mama ganz schrecklich gefunden hat … 

Romina Colerus
Teilen
Marco Pogo präsentierte sein erstes Kabarett "Gschichtldrucker" im Wiener "Orpheum"
Marco Pogo präsentierte sein erstes Kabarett "Gschichtldrucker" im Wiener "Orpheum"
Denise Auer

Keine Frage, was dieser Mann angreift, wird erfolgreich. Mit seiner Band TURBOBIER begeistert er die Massen, sein Buch "Gschichtn" ist ein Bestseller, sein eigenes Bier (Turbobier) trinken längst nicht nur seine Fans, in Simmering ist er Bezirksrat und als Arzt impfte er seine Fans in der Pandemie. Doch, das war ihm immer noch nicht genug – ein Kabarett musste her. Ja, man könnte meinen, der Tag von Marco Pogo (35) hat wesentlich mehr Stunden … aber, zurück zum Wesentlichen, zur Premiere von "Gschichtldrucker". Dass das Wiener "Orpheum" restlos ausverkauft war, muss wohl nicht erwähnt werden. Sogar aus Deutschland reisten Fans an, um Dominik Wlazny, wie er mit bürgerlichem Namen heißt, zu unterstützen. 

1/6
Gehe zur Galerie
    Marco Pogo gab sein Kabarett "Gschichtldrucker" im Wiener Orpheum zum Besten.
    Marco Pogo gab sein Kabarett "Gschichtldrucker" im Wiener Orpheum zum Besten.
    Denise Auer

    Hand auf's Herz, wie nervös war er wirklich? "Ich war zum Glück nicht sonderlich nervös", zeigt er sich gewohnt lässig. "Ich war eher ein bissl gestresst, weil es ist sehr lang und ich red auch wirklich sehr viel. Das ist schon fordernd." Wie sieht das die Frau, die ihn wohl besser kennt, als jeder andere Mensch – seine Mama. War er vielleicht doch ein bisschen aufgeregt? "Ja", muss sie lachen. "Er ist normal nie nervös. Bei Konzerten prahlt er ja, dass das Routine ist und man zwischen den Nummern Zeit hat, ein bisschen abzudriften. Heute habe ich das Gefühl gehabt, diese Zeit hatte er nicht", schmunzelt Susi Wlazny. 

    Überhaupt fiebert die Mama von zwei Kindern schon sehr lange mit ihrem Sohn mit. "Das hat schon in der Musikschule angefangen, also in der musikalischen Früherziehung. Das war uns sehr wichtig. Da waren sie vier. Da haben sie mit dem Glockenspiel und der Blockflöte begonnen", gibt sie Einblicke in die Kindheit vom Bundespräsidentschaftskandidaten Marco Pogo. Zum Jahresabschluss gab es von den Kids natürlich dann immer ein Konzert. "Das war immer ganz schrecklich für mich, da im Publikum zu sitzen und die armen Kinder leiden zu sehen. Wobei die Kinder sicher weniger gelitten haben, als ich", blickt sie auf die Zeit zurück.

    Mehr zum Thema