Kurz nach Mitternacht in der Nacht von Freitag auf Samstag "besuchte" die Cobra einen 20-Jährigen aus dem Bezirk Linz-Land. Schon seit Montan hatte der Neonazi damit gedroht, Asylanten niederzuschießen. Auch seine eigene Oma bedrohte er. Die Spezialeinheit fand nach der Verhaftung Waffen und Kriegsdevotionalien in seiner Wohnung.
Kurz nach Mitternacht in der Nacht von Freitag auf Samstag "besuchte" die Cobra einen 20-Jährigen aus dem Bezirk Linz-Land. Schon seit Montan hatte der damit gedroht, Asylanten niederzuschießen. Auch seine eigene Oma bedrohte er. Die Spezialeinheit fand nach der Verhaftung Waffen und Kriegsdevotionalien in seiner Wohnung.
SMS mit nationalsozialistischem Gedankengut, Neonazi-Sprüche vor Freunden und immer wieder das Versprechen, in einem Asylantenheim im Bezirk Linz-Land "alle Asylanten mit seiner Schrotflinte" niederzuschießen: Der 20-Jährige tat alles, um die Polizei auf den Plan zu rufen.
Schließlich bedrohte der Mann auch noch die eigene Großmutter. Die Staatsanwaltschaft schaltete daraufhin die Cobra ein. Am Samstag gegen 1.30 Uhr in der Früh wartete die Spezialeinheit auf den Oberösterreicher. Nahe seiner Wohnung klickten die Handschellen.
Danach durchsuchten die Polizisten seinen Wohnort. Sie fanden mehrere Waffen, Munition und Kriegsdevotionalien aus dem zweiten Weltkrieg.
Erst wurde ein Waffenverbot erlassen, dann landete der 20-Jährige in der Justizanstalt in Linz.