Zehn Monate nach dem Angriff auf eine Moschee in einer Stadt westlich von Oslo ist der Täter zu 21 Jahren Sicherheitsverwahrung verurteilt worden. Das zuständige Bezirksgericht im norwegischen Sandvika bei Oslo sprach den 22 Jahre alten Angeklagten am Donnerstag wegen Terrorismus und Mordes an seiner Stiefschwester schuldig.
Der Neonazi, der vor Gericht immer wieder mit dem Hitlergruß provozierte, drang 2019 in die Moschee in Baerum ein und wollte dort mit mehreren Schusswaffen ein Blutbad anrichten. Glücklicherweise wurde er von den versammelten Gläubigen überwältigt, bevor jemand ernsthaft verletzt wurde.
Im Haus der Familie des 22-Jährigen fanden die Behörden die Leiche seiner 17-jährigen Stiefschwester. Der Neonazi hatte sie vor dem Anschlagsversuch mit vier Schüssen aus einem Jagdgewehr ermordet.