Vier junge Männer zwischen 17 und 22 Jahren sind von Ermittlern aus der Donaustadt nach mehreren Straftaten ausgeforscht worden. Sie schossen auf eine 18-Jährige, beschädigten mehrere Autos und scheiterten am Vorhaben, Hakenkreuze mit Spraydosen so zu zeichnen, wie sie wirklich aussehen.
Zwischen 4. und 9. Mai ließ das Quartett seiner Zerstörungswut und Gewalttätigkeit freien Lauf. Die Männer sollen mit einer Schreckschusspistole auf eine 18-Jährige geschossen haben. Die junge Frau musste wegen Verletzungen am Ohr in einem Spital behandelt werden.
Die Männer begingen auch eine ganze Reihe an Sachbeschädigungen mit einem Schaden in der Höhe von 20.000 Euro. Sie stachen Autoreifen auf, traten die Seitenspiegel ab, brachten Kleinmotorräder zu Fall und schmierten Hakenkreuze auf Fahrzeuge. Das Nazi-Zeichen hatten sich die Männer aber nicht gut eingeprägt, ihre Nachbildungen sind verkehrt.
Messer, Baseballschläger, Schlagring
In einem Auto, mit dem die Verdächtigen meistens unterwegs waren, wurden neben der Schreckschusspistole auch ein Baseballschläger, ein Messer, ein Schlagring und Spraydosen sichergestellt.
Die Männer sind teilweise geständig, sie wurden wegen schwerer Sachbeschädigung, schwerer Nötigung und Verstößen gegen das Waffe- und Verbotsgesetz angezeigt.