Positive und harte Worte fand Neos-Chef Matthias Strolz bei der konstituierenden Sitzung des Nationalrats am Dienstag. Darauf angesprochen, was sie mit dem Begriff "Politik" verbinden, hätten ihm Schüler die drei Antworten "Korruption, 'es geht nichts weiter', also Stillstand, und Lügen" gegeben. Dies solle eine Mahnung sein, etwas an der Politik zu ändern.
Positive und harte Worte fand Neos-Chef Matthias Strolz bei der am Dienstag. Darauf angesprochen, was sie mit dem Begriff "Politik" verbinden, hätten ihm Schüler die drei Antworten "Korruption, 'es geht nichts weiter', also Stillstand, und Lügen" gegeben. Dies solle eine Mahnung sein, etwas an der Politik zu ändern.
Er wolle eine politische Tradition aus Brasilien aufgreifen und künftig jede Rede mit einem "Wort der Wertschätzung" beginnen, erklärte Strolz. Und so bedankte er sich gleich für die Offenheit, mit der seine Fraktion im Hohen Haus begrüßt wurde.
"Wenn Sie mir zuhören, rede ich weiter"
Bevor er von seinem nach eigener Aussage schockierenden Erlebnis in einer Vorarlberger Schule berichtete, musste er seine etwas unaufmerksamen Parlamentskollegen zur Ordnung rufen: "Wenn Sie mir zuhören, rede ich weiter." Das zitierte schlechte Image der Politik möchte der Neos-Chef ändern und seinen Teil dazu beitragen, in dem er "stets das Gemeinsame über das Trennende und Konstruktives über Destruktives" stellen werde.
.