Österreich

Neos: Jeder Haushalt zahlte 90 Euro zu viel für Wasser

Heute Redaktion
14.09.2021, 13:45

Exakt 91.944.064,27 Euro mehr Einnahmen als Ausgaben verbuchte Wiener Wasser (MA 31) vergangenes Jahr. Die Neos fordern transparente Abrechnung - und runter mit den Gebühren.

Exakt 91.944.064,27 Euro mehr Einnahmen als Ausgaben verbuchte Wiener Wasser (MA 31) vergangenes Jahr. Die Neos fordern transparente Abrechnung – und runter mit den Gebühren.

2014 erhöhte die Stadt zuletzt die Gebühren fürs Wasser (wie auch für Abwasser und Müll) um 4,4 Prozent. Das spült nicht wenig Geld in die Kassen der MA31, wie der Bericht über die wirtschaftliche Tätigkeit der Abteilung im Jahr 2015 zeigt: Insgesamt wurden nämlich rund 92 Mio. Euro mehr eingenommen als ausgegeben. Im Schnitt hätte also jeder Haushalt und Betrieb 90 Euro zu viel bezahlt, rechnen die Neos.

Sie haben den Kanal voll: "Die Wiener tragen mit ihren Gebühren zu diesem Überschuss maßgeblich bei", so Neos-Umweltsprecherin Bettina Emmerling. Sie fordert eine "transparente Abrechnung" und die "Senkung der Wassergebühren auf die tatsächlichen Kosten". Gebühren dürften nicht dazu dienen, die Budgetlöcher der Stadt zu stopfen, so Emmerling.

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