Im Zuge der Diskussionen rund um die drohende Schließung der "Alt Wien"-Kindergärten sind die Neos Wien der Meinung, dass sich die Stadt zu wenig um Ersatzplätze für die betroffenen Familien kümmert.
Im Zuge der Diskussionen rund um die drohende Schließung der "Alt Wien"-Kindergärten sind die Neos Wien der Meinung, dass sich die Stadt zu wenig um Ersatzplätze für die betroffenen Familien kümmert.
"Der Druck steigt für die Betroffenen der Alt-Wien-Affäre, dass sie noch rechtzeitig einen neuen Platz für die Kinder zu finden. Gleichzeitig werden alle Vermittlungsversuche mit dem Betreiber der Kindergärten abgeblockt und jetzt meint Bürgermeister Michael Häupl, dass es keine weiteren Verhandlungen geben soll. Das ist eine enorme Enttäuschung für alle Kinder und Eltern die noch auf eine konstruktive Lösung gehofft haben", ärgert sich Klubobfrau Beate Meinl-Reisinger.
"Es geht nicht darum, dass die Stadt als Sündenbock dargestellt wird, wie der Bürgermeister meint. Strenge Kontrollen sind wichtig, aber jetzt stur jede Verhandlung auszuschließen, ist nicht im Interesse der vielen Eltern die sich um eine Lösung mit Erhalt der Plätze bemüht haben. So vernichtet man das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die Politik", betont Meinl-Reisinger.
"Wir sprechen hier von kleinen Kindern die aus dem gewohnten Kindergarten-Verband gerissen werden und teilweise erheblich längere Anfahrten auf sich nehmen müssen, das ist nicht die beste Lösung."