Am 24. Jänner wird in St. Pölten der neue Gemeinderat gewählt. Die Vorherrschaft, die auf Landesebene die ÖVP genießt, hat in der Landeshauptstadt bekanntlich die SPÖ inne. Auch diesmal wird diese nur schwer zu brechen sein. Die Oppositionsparteien versuchen im Wahlkampf aber genau das und üben Kritik an der langjährigen Regierung der Roten.
Während die Volkspartei bereits seit Wochen in Stakkato-Form mögliche Verfehlungen der Sozialdemokraten aufzeigen will, versuchen es die NEOS jetzt mit einem anderen Zugang. Mit einem angriffigen Wahlkampfvideo werben die Pinken für Veränderung in St. Pölten, wollen dabei vor allem mit Bürgernähe punkten.
"Wir Kandidaten der NEOS sind keine langjährigen Parteisekretärinnen, keine Kammer- oder Gewerkschaftsfunktionäre. Wir sind Menschen aus dem echten Leben mit Jobs und Familien und gewöhnt, Probleme mit dem Hausverstand zu lösen", sagt Spitzenkandidat Niko Formanek und kritisiert damit das System der Großparteien.
Der hauptberufliche Kabarettist und Moderator will Veränderungen sehen und appelliert im Video an die St. Pöltner: "Ihr wisst, dass es ein Fehler ist, dieselbe Art von Politik immer wieder mit denselben Personen zu machen und dann aber ein besseres Resultat zu erwarten. Positive Veränderung kommt nicht von der Politik, sie kommt in die Politik. Sie kommt, weil Menschen sie verlangen. Sie kommt, weil sie neue Ideen verlangen und eine neue Art der Politik."