Vor kurzem erst wurden die FPÖ-Spitzenkandidaten für die Wien-Wahl von den NEOS "vorgestellt", nun hat das Team rund um NEOS-Spitzenkandidatin Beate Meinl-Reisinger "nur" Heinz-Christian Strache im Visier. Im Internet kann das Gesicht des Parteichefs verpixelt werden. Doch die NEOS schlagen gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Jeder der 3.000 Pixel kostet 10 Euro, das Geld fließt in die Finanzierung der Partei.
Vor kurzem erst wurden , nun hat das Team rund um NEOS-Spitzenkandidatin Beate Meinl-Reisinger Heinz-Christian Strache ins Visier genommen. Im Internet kann das Gesicht des Parteichefs verpixelt werden. Doch die NEOS schlagen gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Jeder der 3.000 Pixel kostet 10 Euro, das Geld fließt in die Finanzierung der Partei.
User können auf einen freien Pixel in einem Bild von Heinz-Christian Strache anklicken und die fälligen zehn Euro via Kreditkarte oder Paypal bezahlen. Nach erfolgter Spende wird ein kleines Kästchen im Foto durch einen pinken Pixel ersetzt.
Sofort begannen einige Nutzer, Strache zu verpixeln. Besonders beliebt waren in den ersten Stunden der Bereich zwischen Oberlippe und Nase, wo der Schnurrbart wächst, seine Augen, aber auch die Zähne des gelernten Zahntechnikers.
Crowdfunding zur Parteifinanzierung
"Mit dieser Crowdfunding-Aktion machen wir klar, dass NEOS für eine Veränderung in Wien steht, aber ohne Strache", bekräftigt Meinl-Reisinger. Teil der Aktion war auch ein Offline-Plakat vor der Staatsoper, auf dem Strache-Foto mit pinken Stickern überklebt werden konnte.
"Finanzieren uns nicht durch Kicklback-Zahlungen"
"Wir finanzieren uns nun einmal nicht durch Steuergelder und Kicklback-Zahlungen", schoss Spitzenkandidatin Meinl-Reisinger Giftpfeile in Richtung FPÖ-Generalsekretär .
Die NEOS seien "als Bürgerbewegung auf die Unterstützung der Wienerinnen und Wiener angewiesen, die eine Veränderung, aber ohne Strache wollen". Mit jeder Spende werden die Kampagne gegen Strache finanziert. Angesichts der Situation ihrer Partei, die keine Parteiförderung in Wien erhält, seien neue Ideen gefragt.
"Der aktuelle Skandal rund um FPÖ-Generalsekretär Kickl, aber auch die Vielzahl an Affairen auf Bundes- und Länderebene in Kärnten haben gezeigt, dass die Strache-FPÖ keine Veränderung bedeutet. Die Steuerzahler werden ausgeblutet, im Raum steht der Verdacht auf eine verdeckte Parteienfinanzierung durch Kickbackzahlungen und Fake-Rechnungen." Wien habe etwas besseres verdient als eine "schlechte Haider-Kopie" und brauche einen neuen Weg.