Bereits im "Heute"-Interview betonte Neos NÖ-Chefin Indra Collini, im Zuge des Proporzsystems würden alle "am Futtertrog" sitzen.
Jetzt, nachdem feststeht, dass die Neos mit drei Mandaten in den Landtag einziehen werden, präsentierte Collini ihre neue Initiative für die Abschaffung des Proporzsystems.
In Anspielung auf die Causa Landbauer und Mikl-Leitners Nein zu einer Zusammenarbeit mit dem FPNÖ-Spitzenkandidaten, ist sie überzeugt: "Jetzt wäre es an der Zeit, denn Niederösterreich braucht eine Regierung, die miteinander regieren willund nicht bloß miteinander regieren muss."
Besonders bei SPÖ und den Blauen hofft Collini auf offene Ohren, denn: "Alle Parteien waren schon einmal für die Abschaffung des Proporzes – nur nie gleichzeitig."
Auch stärkere Kontrollrechte im Landtag sowie der Bürger, die Halbierung der Parteienförderung sowie die Senkung der Wahlkampfkosten-Obergrenze fordern die Pinken.
(nit)