Wer den Schaden hat ! Laut dem Hedgefonds-Manager Boaz Weinstein setzt die hohe Zahl an Nesthockern Griechenlands Wirtschaft massiv zu. Gleiches gilt laut Weinsteinschem Muttersöhnchen-Index etwa auch für Portugal, Italien und Spanien.
Wer den Schaden hat …! Laut dem Hedgefonds-Manager Boaz Weinstein setzt die hohe Zahl an Nesthockern Griechenlands Wirtschaft massiv zu. Gleiches gilt laut Weinstein’schem Muttersöhnchen-Index etwa auch für Portugal, Italien und Spanien.
56 Prozent der griechischen Männer zwischen 25 und 34 Jahren leben bei den Eltern. Nun will Boaz Weinstein, einst Chef des Kredithandels bei der Deutschen Bank, herausgefunden haben: Je höher der Muttersöhnchen-Index in einem Euro-Land ist, desto höher schätzt der Markt die Gefahr eines Zahlungsausfalls ein.
Auch in Österreich viele Nesthocker
Schlecht bestellt ist es demnach auch um Portugal und Italien (je 48 % Nesthocker) sowie Spanien (41,1 %).Vorausgesetzt die skurrile Theorie stimmt, wäre das eine Erklärung für den Verlust des österreichischen Triple- A-Ratings. Hierzulande lassen sich nämlich noch 31 Prozent der jungen Männer von Mama verwöhnen, während es in Deutschland nur 19 Prozent sind.
Vor Entscheidung über weitere Kredite für Athen
Weniger lustig ist der wahrscheinlich wahre Grund für die hohe Nesthocker-Rate im Süden: Die Jugend findet keinen Job, ist einfach zu arm, um auszuziehen. Am Montag sollen übrigens in Brüssel einmal mehr die Weichen für die Zukunft Griechenlands gestellt werden. Womöglich entscheiden die Euro-Finanzminister diesmal über weitere Milliarden-Kredite.