Trotz Waffenruhe

Netanjahu ordnet neue Angriffe auf Hisbollah an

Israels Premier Benjamin Netanjahu hat trotz verlängerter Waffenruhe neue Militärschläge gegen die Hisbollah-Miliz im Libanon befohlen.
Newsdesk Heute
26.04.2026, 16:50
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Die israelische Armee wirft der libanesischen Hisbollah-Miliz mehrere Verstöße gegen die geltende Waffenruhe vor. Als Reaktion darauf hat der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu nun neue Angriffe angeordnet.

Das Büro des Ministerpräsidenten erklärte am Samstagabend, er habe der Armee Anweisung erteilt, "Hisbollah-Ziele im Libanon mit Nachdruck anzugreifen".

Zuvor hatte die israelische Armee gemeldet, dass Hisbollah-Kämpfer Soldaten in der Region Kantara mit Drohnen attackiert hätten.

Im Süden des Libanon habe die israelische Armee zudem "mehr als 15 Terroristen eliminiert" und ein Hisbollah-Waffenversteck mit Panzerabwehrraketen und Kalaschnikow-Gewehren entdeckt.

Waffenruhe bereits mehrfach verlängert

US-Präsident Donald Trump hatte erst am Donnerstag eine Verlängerung der Waffenruhe für den Libanon um drei Wochen bekanntgegeben. Trotzdem setzten Israel und die pro-iranische Hisbollah-Miliz ihre gegenseitigen Angriffe fort.

Der Libanon war Anfang März in den Iran-Krieg hineingezogen worden. Nach der Tötung des obersten iranischen Führers Ali Chamenei feuerte die von Teheran unterstützte Hisbollah Raketen auf Israel ab. Israel flog daraufhin massive Angriffe und schickte Bodentruppen über die Grenze.

Am 16. April verkündete Trump eine zehntägige Waffenruhe im Libanon, die der US-Präsident dann kurz vor ihrem Auslaufen um drei Wochen verlängerte.

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