Netflix' Kingpin will immer noch "Daredevil" retten

Die beliebte Serie wurde abgesetzt. Vincent D'Onofrio, der den Schurken Kingpin verkörperte, will das aber nicht hinnehmen.
Mit "Daredevil" begann die Ära der Superhelden auf Netflix. Mit der Ankündigung von Disney+ endete sie. Disney gehören die Marvel Studios und damit auch die Filmrechte an zahlreichen Figuren der Comic-Schmiede. Da der Mauskonzern im November sein eigenes Streaming-Portal startet, will man der Konkurrenz nicht länger die profitablen Charaktere ausleihen.

So erklären sich zumindest viele Fans die Absetzung der Netflix-Serien "Daredevil", "Jessica Jones", "The Punisher" und "Luke Cage" ("Iron Fist" hatte hingegen mit schlechten Quoten und Whitewashing-Vorwürfen zu kämpfen). Offiziell spielte Disney+ keine Rolle am Verschwinden der Publikumslieblinge.

Das ist mit ein Grund, warum die Hoffnung auf eine Reaktivierung der populären Shows lebt. Vor allem "Daredevil" liegt den Fans am Herzen – zugleich aber auch den Schauspielern der Serie, allen voran Vincent D'Onofrio.

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"Ich gebe mein Bestes"

Der "Law & Order"-Star schlüpfte für Netflix in die Rolle des Bösewichts Wilson Fisk aka Kingpin und streifte dafür hoch verdientes Lob ein. Einen besseren Schurken gibt es – vielleicht mit Ausnahme von Loki (Tom Hiddleston), der allerdings immer mehr zum Anti-Helden und Sympathieträger mutierte – nicht einmal in Disneys Kino-Blockbustern.

D'Onofrio fand offenkundig auch selbst Gefallen an der Rolle. Einer Frau, die via Twitter an Marvel appellierte, "Daredevil" zu retten, erklärte der Schauspieler: "Ich gebe mein Bestes".

Wie das "Beste" genau aussehen könnte, ist zwar unklar, bei den Fans kommt D'Onofrios Einsatz aber mit Sicherheit gut an. Und wer weiß, vielleicht ist das letzte Kapitel der Netflix-Show ja noch nicht erzählt.



(lfd)



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