Netz-Mobbing: Werbestar (14) begeht Selbstmord

"Dolly nahm sich das Leben, weil sie dem Mobbing entkommen wollte": Die Eltern von Amy "Dolly" Everett starteten jetzt eine Kampagne gegen Internet-Schikanen ("Bullying").
"Dolly nahm sich das Leben, weil sie dem Mobbing entkommen wollte": Die Eltern von Amy "Dolly" Everett starteten jetzt eine Kampagne gegen Internet-Schikanen ("Bullying").Bild: Facebook

Weil sie gemobbt wurde, beging der australische Werbestar Amy "Dolly" Everett (14) Suizid. Ihre Eltern starteten jetzt eine Kampagne gegen Internet-Trolle.

Tragödie in Katherine (Australien): Zwei Tage vor ihrem 15. Geburtstag nahm sich Amy Everett, die alle "Dolly" nannten, das Leben – sie hatte das Mobbing im Internet nicht mehr ausgehalten. Ihre Eltern posteten das Drama und luden alle Netz-Trolle zu ihrer Beerdigung am kommenden Freitag ein – nach Angaben der Familie sollten sie sehen, was für eine "Zerstörung" sie bewirkt hatten! Dolly war durch eine Werbekampagne für den bekannten Hut-Hersteller "Akubra" landesweit bekannt geworden.

Im Internet wird über Dolly berichtet (Quelle: YouTube).

Vater Tick Everett hatte erklärt, dass er mit seiner Kampagne ("#stopbullyingnow"), zu der auch ein Film gedreht wurde, Kinder vor Verzweiflungstaten retten und Internet-Trolle zum Umdenken bewegen wolle.

Das bewegende Post von Vater Tick Everett (Quelle: Facebook).

Auch die Hut-Firma "Akubra" postete einen Nachruf auf Dolly mit ihrem Bild – und forderte ein Ende des Netz-Mobbings.

Der Aufruf der Hut-Firma (Quelle: Facebook).

Auf der Beerdigung werden alle Gäste die Farbe Blau tragen – Dolly hatte es sich so gewünscht ... (tas)

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