Neue Corona-Regeln: Das sagen Rapid und die Austria

Christoph Peschek, Markus Kraetschmer
Christoph Peschek, Markus Kraetschmergepa
1.500 Fans statt der bisher erlaubten 3.000! Die Sportvereine werden von den Corona-Maßnahmen hart getroffen. Was bedeutet das für die Klubs?

Die Regierung verschärft den Kampf gegen Corona. Auch im Sport. Ab Freitag dürfen in Österreich bei Freiluftevents nur noch maximal 1.500 statt der bisher erlaubten 3.000 Zuschauer in ein Stadion, bei Indoor-Veranstaltungen höchstens 1.000 statt bisher 1.500. Speisen und Getränke dürfen nicht mehr ausgeschenkt werden. Zudem gilt Maskenpflicht, auch auf den zugewiesenen Plätzen.

"Das ist bereits die fünfte Zuschauergrenze innerhalb weniger Wochen. Wo bleibt bei den ganzen Planungen die Logik?", fragt sich Rapid-Geschäftsführer Christoph Peschek, der nicht versteht, dass eine Höchstzuschaueranzahl nicht an die Stadionkapazität angepasst wird. Und: "Bis heute haben wir keinen einzigen Fall, der auf eine Infizierung in unserem Stadion hinweist." Fix: "Für 1.500 Fans aufzusperren, ist defizitär."

Auch Austria-Finanzchef Markus Kraetschmer ist bedient. Als einer der ersten Top-Klubs müssen die Violetten am Samstag im Heim-Schlager gegen Salzburg die neue 1.500-Zuschauer-Regel umsetzen. Interne Beratungen dazu laufen derzeit. "Schade, dass man die Fan-Kapazität halbiert", meint Finanzchef Markus Kraetschmer, den auch das Gastronomie-Verbot stört: "Absolut unverständlich." Gemeinsam mit Liga-Vorstand Christian Ebenbauer wollen die Klubs am Mittwoch beraten, wie die aktuellen Vorgaben umgesetzt werden.

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