Neue Corona-Regeln sorgen für Frust im Frühverkehr

Grenzkontrolle an einem österreichischen Grenzübergang. Symbolbild
Grenzkontrolle an einem österreichischen Grenzübergang. SymbolbildBARBARA GINDL / APA / picturedesk.com
Ab sofort gelten strengere Einreisebestimmungen nach Österreich. An den Grenzen werden Pendler scharf kontrolliert – mit stundenlange Wartezeiten.

Mit dem heutigen Mittwoch ist in Österreich eine strenge Einreiseverordnung in Kraft getreten. Wer ins Land will muss zur bisher bestehenden Registrier- und Quarantänepflicht zusätzlich auch einen negativen Corona-Test vorlegen. Polizei und Bundesheer kontrollieren, doch das sorgt für gewaltige Staus. 

Zwei Stunden Wartezeit

So auch an der Grenze zu Ungarn, wo täglich rund 18.000 Pendler nach Österreich wollen. Wie der ORF berichtet, wurde im Burgenland die Einreise in den frühen Morgenstunden zur harten Geduldsprobe.

Obwohl Polizei und Bundesheer am Grenzübergang Klingenbach auf drei Spuren kontrollierten, betrug die Wartezeit gegen 6.30 Uhr rund eineinhalb bis zwei Stunden.

Mit fortschreitender Zeit konnte der Rückstand aber langsam Wett gemacht werden. Gegen 8 Uhr lag die Wartezeit dem Bericht zufolge wieder im Normbereich von maximal 30 Minuten.

Hervorragend vorbereitet

Die Pendler seien hervorragend vorbereitet und hätten alle drei notwendigen Papiere – die Bestätigung des Arbeitgebers, einen negativen Covid-19-Test und die Bestätigung der Registrierung beim Gesundheitsministerium – vorlegen können, heißt es seitens der Polizei gegenüber dem ORF.

Auch an anderen Grenzübergängen kam es zu Wartezeiten. In Nickelsdorf standen Autofahrer um 7.30 Uhr noch eine Stunde an, aus Deutschkreutz und St. Margarethen wurden ebenfalls Verzögerungen gemeldet.

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