Neue Eigentümer müssen Bene noch retten

Bild: bene.com

Nach der Übernahme von Bene bleibt den neuen Herren im Haus Erhard Grossnigg und Martin Bartenstein viel zu tun. Laut den Wirtschaftsprüfern von Ernst & Young sind dringende Sanierungsmaßnahmen nötig, um das Überleben des Büromöbelherstellers zu gewährleisten.

Nach der bleibt den neuen Herren im Haus Erhard Grossnigg und Martin Bartenstein viel zu tun. Laut den Wirtschaftsprüfern von Ernst & Young sind dringende Sanierungsmaßnahmen nötig, um das Überleben des Büromöbelherstellers zu gewährleisten.

Die Bilanz für das Geschäftsjahr 2014/15 zeigt zwar eine Halbierung des Nettoverlusts von 28,6 auf 13,4 Mio. Euro. Der Umsatz ging aber ebenfalls leicht um 2,5 Prozent auf 158,9 Mio. Euro zurück. Und die Eigenkapitallage war weit schlechter als im Jahr davor: minus 39 Millionen Euro statt minus 22. Dividende wird wahrscheinlich keine ausgezahlt.

Das laufende Geschäftsjahr 2015/16 wird noch durch Restrukturierungsmaßnahmen belastet sein. Der Turnaround soll 2016/17 geschafft werden.

Die Wirtschaftsprüfer von Ernst & Young warnen: Wenn die Restrukturierungspläne nicht rechtzeitig und im notwendigen Ausmaß umgesetzt werden, ist der Fortbestand des Unternehmens gefährdet. Für den Vorstand von Bene ist der Fortbestand dagegen "mit überwiegender Wahrscheinlichkeit gesichert".

Grossnigg und Bartenstein

Bene gehört zu 90,24 Prozent der BGO Beteiligungsverwaltungs GmbH, die je zur Hälfte im Eigentum von Grossnigg und Bartenstein steht. Der Rest (9,76 Prozent) befindet sich im Streubesitz an der Wiener Börse. Die Kleinaktionäre sollen hinausgedrängt werden ("Squeeze-out"). Sie sollen eine Abfindung von 6 bis 8 Cent je Aktie bekommen. Aktuell ist das Bene-Papier doppelt so viel wert.

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