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Neue Erfindung soll Sexualstraftaten verhindern

TV-Detektiv und Anti-Mobbing-Coach Carsten Stahl gibt potenziellen Opfern von Verbrechen einen High-Tech-Helfer in die Hand.

Clemens Pilz
Carsten Stahl mit seinem Rettungsknopf
Carsten Stahl mit seinem Rettungsknopf
MyBuddyGuard

"(D)ein Klick kann Leben retten": Mit diesem Slogan bewirbt Carsten Stahl seine Erfindung "MyBuddyGuard". Der 49-jährige Ex-Privatdetektiv und Personenschützer war erstmals durch seine Rolle in einer RTL-2-Serie einer breiteren Öffentlichkeit aufgefallen. Heute zählt er in Europa zu den bekanntesten Anti-Mobbing-Coaches. Als Mitglied des "Bündnis Kinderschutz Österreich" setzt sich Stahl zudem für den Opfer- und Kinderschutz ein und entwickelte nun einen Alarmknopf, der Straftaten vereiteln und Menschen in Not rasche Hilfe bringen soll.

Bündnis Kinderschutz–Initiatoren Carsten Stahl und Roberto d'Atri
Bündnis Kinderschutz–Initiatoren Carsten Stahl und Roberto d'Atri
zVg

Per Knopfdruck alarmiert der Hosentaschen-taugliche "MyBuddyGuard" die Rettungskräfte, sowie vordefinierte Notfallkontakte. Die einfache Handhabung solle Hilfe auch dann ermöglichen, "wenn jemand zum Beispiel unter Drogen gesetzt wurde und das Handy nicht mehr bedienen kann", erklärt Stahl und erinnert an die Vergewaltigung einer 13-Jährigen mit Todesfolge, die derzeit in Wien verhandelt wird.

Start im Einzelhandel geplant

Das System soll weltweit funktionieren und ist seit 13. Juli online erhältlich. Derzeit stehe man in Verhandlungen mit einer großen Elektronikkette, um den "MyBuddyGuard" auch in den Einzelhandel zu bringen, so Stahl. Er sehe seinen Notfallknopf und ähnliche Systeme nicht nur als Möglichkeit, rasch Hilfe zu holen: "Wenn mehr Menschen solche Alarm-Systeme hätten, würden es sich manche Täter vielleicht auch zweimal überlegen, eine Straftat zu begehen."

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    Wiener Linien / Manfred Helmer
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