Wien

Neue Flächenwidmungen schützt Döblings historische Orte

Am Montag wurde im Planungsausschuss eine neue Flächenwidmung beschlossen. Sie soll die Ortskerne von Nussdorf und Heiligenstadt schützen. 
Wien Heute
02.10.2023, 18:36
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Jahrelang kämpften die NEOS Döbling gemeinsam mit Anrainern und Unternehmern um den Erhalt der Ortskerne von Nussdorf und Heiligenstadt. Daher wurde nun im Planungsausschuss ein Flächenwidmungsplan beschlossen, der sowohl Grün- als auch Lebensraum erhalten soll. 

"Großer Erfolg für Döbling"

"Die heute beschlossene Flächenwidmung ist ein großer Erfolg für Döbling. Immerhin sind nun die identitätsstiftenden Ortskerne und die historische Bausubstanz geschützt und es gibt einen klaren rechtlichen Rahmen für eine rücksichtsvolle Entwicklung", betont NEOS Döbling-Klubobfrau Evelyn Shi.

Sie freue sich ganz besonders darüber, dass die Anliegen der Bürger in den Planentwurf eingearbeitet werden konnten. Die Ausweitung sei ein wichtiger Schritt, um den Charakter Döblings zu erhalten, so Shi.

Bürger direkt vor Ort eingebunden

Auch die SPÖ freuen sich über den neuen Flächenwidmungsplan. Die beiden Ortskerne seien wichtiger Teil der Heurigenkultur und damit bedeutsam für die ganze Stadt. "Der Schutz historischer Ortskerne ist ein wichtiges Ziel der Wiener Stadtplanung. Mit der beschlossenen Flächenwidmung für Nussdorf und Heiligenstadt und der damit einhergehenden Ausweitung der Schutzzone stellen wir das einmal mehr unter Beweis", so der Vorsitzende des Planungsausschusses,  SPÖ-Gemeinderat Erich Valentin. 

Der neue Plan umfasst für die Zukunft den Schutz von historischer Bausubstanz und auch deren Erhalt. In die Planung wurden vor allem die Bürger mit einbezogen. Bei zwei Dialogausstellungen im März 2022 und März 2023 diskutierte man direkt vor Ort. Man hat eine Anpassung und Ausweitung der Schutzzone erreicht. Bestehende Grünflächen, wie etwa die Pfarrwiese, werden mit Unterbauungsverboten gesichert, um die Pflanzung von Bäumen zu ermöglichen. 

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