Schlechte Nachrichten für Mac-Fans, die gerne selbst Hand anlegen: Bei den brandneuen Mac Mini M6 und Mac Mini M5 Pro ist ein nachträgliches SSD-Upgrade nicht mehr möglich. Apple hat die Speicherchips wieder fest auf das Logicboard gelötet.
Offiziell hat Apple den Austausch der SSD zwar nie erlaubt, doch mit etwas Bastelarbeit war es bei den Vorgängermodellen möglich, das Speichermodul vorsichtig zu wechseln. Diese Option fällt nun weg.
Wie die Macwelt unter Berufung auf die Website Expand Mac Mini berichtet, zeigen Fotos der neuen Geräte eindeutig: Der NAND-Chip sitzt fest auf dem Board - wie schon bei den Modellen M1, M2 und M3. Der Austausch ist damit unmöglich.
Wer mehr Speicherplatz braucht, muss also schon beim Kauf upgraden - und das kostet bei Apple ordentlich. Beim Mac Mini M6 verlangt der Konzern 220 Euro Aufpreis für 512 statt 256 GB, 550 Euro für 1 TB und satte 1.100 Euro für 2 TB.
Noch teurer wird es beim Mac Mini M5 Pro, der immerhin mit 512 GB startet: 1 TB kostet 330 Euro extra, 2 TB schlagen mit 880 Euro zu Buche, 4 TB mit 1.980 Euro und 8 TB mit stolzen 4.180 Euro Aufpreis.
Als einzige Option zum Geldsparen bleiben externe Lösungen wie Docks mit SSD-Steckplatz. Die sind aber entweder langsamer als die interne SSD oder bei Thunderbolt-5-Laufwerken fast genauso teuer wie Apples eigene Upgrades.
Immerhin: Die verbaute SSD erreicht laut Tests enorm hohe Schreib- und Lesegeschwindigkeiten. Man sollte sich beim Kauf aber gut überlegen, wie viel Speicher man bis zum Ende der Mac-Lebenszeit braucht.