Neue Projekte mit Linz09-Geld

Obwohl das Kulturhauptstadt-Jahr bereits Geschichte ist, wirkt der Megaevent des vergangenen Jahres noch weiter nach. Insgesamt sind noch 800.000 Euro Restmittel vorhanden. Diese werden in nachhaltige Projekte investiert, erklärt Vizebürgermeister Erich Watzl (ÖVP). Auch der populäre Höhenrausch soll wieder auferstehen.

Alle Details will der Kulturreferent noch nicht verraten, nur so viel: Am Dach des Offenen Kulturhauses werden Kunst und Natur in einem Projekt zusammengeführt. Museen und der Botanische Garten sind eingebunden. Unter dem Arbeitstitel Natur-Rausch laufen derzeit die Konzeptionsarbeiten auf Hochtouren. Das Haus der Geschichte am Pfarrplatz steht nach der Nutzung beim Pflasterspektakel nun für die Erweiterung des Stadtmuseums Genesis bereit. Auch hier laufen die inhaltlichen Vorbereitungen in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv. Weiter laufen die Projekte Kepler Salon, der Ruhepol im Neuen Dom und die Kulturarbeit in den Stadtteilen. So soll das Bellevue wiederbelebt werden. Wir werden zwar das gelbe Haus auf der Bindermichl-Einhausung nicht mehr aufstellen, aber Stadtteilfeste sind angedacht, erklärt Watzl.

Möglich macht die neuen Initiativen eine sparsame Budgetpolitik der Linz09-Macher. 800.000 Euro sind übrig geblieben, Land und Bund haben zugunsten der Nachhaltigkeit auf eine Rückzahlung verzichtet.

Für das Akustikon gibt es jedoch keine Hoffnung mehr. Die Macher konnten die Finanzierung leider nicht mehr sichern, weiß Watzl.

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