Aufgrund der Omikron-Welle mit stark ansteigenden Infektionszahlen hat die Stadt Wien ihre Regeln für den Umgang mit Corona-Fällen in den Kindergärten angepasst. Wegen der kürzeren Infektiosität wird die Dauer der Gruppenschließungen verkürzt. Künftig wird bei einem Infektionsfall die Gruppe für fünf Tage geschlossen, bisher galt eine Sperre von zehn Tagen.
Dabei soll genau beobachtet werden, wie praxistauglich die neue Regelung ist. Bei Bedarf werde man die Regeln weiter anpassen, heißt es aus dem Büro von Gesundheitsstadtrat Peter Hacker.
Während in den Schulen dreimal wöchentlich getestet wird, gibt es in den Kindergärten keine verpflichtenden Tests. Im Kindergarten wird anders als in den Schulklassen eine Gruppe bereits nach einem Infektionsfall gesperrt.
Zahlen über die gesperrten Gruppen in Kindergärten gibt es österreichweit jedoch keine. In Wien wurden beispielsweise bis Mittwoch 16 Gruppen in elf unterschiedlichen Kindergärten gesperrt. Von 17.000 PCR-Tests von Kindergartenkindern fielen in Wien zu Wochenbeginn 121 positiv aus, berichtet "Der Standard".