Neue Schock-Fotos sollen Raucher Tschick vergällen

Fotos von Geschwüren und Raucherlungen werden seit einem Jahr auf Packerln gedruckt. Mit neuen Schockbildern soll die Tabak-Lust endgültig vergehen.

Verfaulte Zähne, kranke Babys und abgetrennte Beine: Nach der ersten Tranche wurden jetzt die nächste Bilderfolge von der EU nachgereicht. Die neuen, noch drastischeren Fotos sollen Jugendlichen vom Einstieg ins Rauchen abhalten und die Zahl der Raucher reduzieren.

Seit 20. Mai diesen Jahres dürfen Trafiken nur noch Zigarettenschachteln mit Warnhinweisen verkaufen. Die abschreckenden Bilder von verfaulten Zähnen, Raucherlungen oder Krebsgeschwüren auch richtig zur Geltung kommen, müssen sie 65 Prozent der Vorder- und Rückseite von Verpackungen bedecken.

Mai 2018 werden Lokale rauchfrei/b>

Ausgeraucht hat es sich ab 1. Mai 2018 in österreichischen Lokalen. Betroffen vom Rauchverbot sind öffentliche Orte, wo Speisen und Getränke konsumiert werden. Gastronomie-Betriebe, die nach dem Vorgängergesetz in getrennte Raucher-Lokalteile investiert haben, können etwas aufatmen: Für einen Umstieg zum Nichtraucher-Lokal vor dem 1. Juli 2016 wird es eine steuerliche "Nichtraucherschutz"-Prämie in Höhe von 30 Prozent für getätigte Umbauinvestitionen geben.

Rauchverbot für Unter-18-Jährige

Nicht nur in der Gastronomie muss ab 2018 auf den ungesunden Glimmstängel verzichtet werden. Damit weniger Jungendliche der Nikotinsucht verfallen, wird ab Mitte 2018 das Rauchverbot für Jugendliche bis zum Alter von 18 Jahren ausgedehnt. Derzeit ist das Rauchen in Österreich ab 16 Jahren erlaubt.

(adu)

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