Nach knapp sieben Monate des Pandemieausbruchs hat das neuartige Coronavirus bereits fast 19 Millionen Menschen auf der ganzen Welt infiziert und 711.271 Todesopfer gefordert. Während wir angesichts der Corona-Pandemie, die in Wuhan-China ausbrach, in einer neuen Normalität leben müssen, hat das Land eine neue Infektionskrankheit in zwei Provinzen in Ostchina (Anhui und Jiangsu) gemeldet.
Die Krankheit wird laut Medizinern durch ein von Zecken übertragenes Virus verursacht.
Bei dem Virus handelt es sich um das SFTS-Virus. Die Abkürzung „SFTS“ steht für „severe fever with thrombocytopenia syndrome”, also schweres Fieber mit Thrombozytopenie-Syndrom. Das Virus, auch bekannt als Huaiyangshan-Banyangvirus, ist aber nicht neu - chinesische Wissenschaftler entdeckten den Erreger bereits vor etwa 10 Jahren.
Chinesischen Medienberichten zufolge berichtete eine Frau aus Nanjing, der Hauptstadt von Jiangsu, über Symptome wie Fieber und Husten. Nach der medizinischen Untersuchung stellten die Ärzte eine niedrige Anzahl von Blutplättchen und einen Rückgang der weißen Blutkörperchen in ihrem Blut fest. Wang wurde für einen Zeitraum von einem Monat zur ordnungsgemäßen Behandlung des Infektionskrankheit ins Krankenhaus eingeliefert.
Weitere Symptomen der durch Zecken übertragenen Krankheit sind Kopfschmerzen, Müdigkeit und Muskelschmerzen.
Sheng Jifang, der Arzt eines Krankenhauses der Zhejiang Universität, sagte, dass die Möglichkeit einer Übertragung von Mensch zu Mensch nicht ausgeschlossen werden könne. Patienten können das Virus über Blut oder Schleim auf andere übertragen. Ärzte rufen dazu auf, vorsichtig zu sein.
Dennoch bestehe laut Medizinern kein Grund zu übermäßiger Panik wie die lokalen Medien berichten.