Achtung vor Mails von Porno-Erpressern!

Die Polizei warnt vor neuen "Sextortion"-Mails von Erpressern, die hohe Geldbeträge einstecken wollen.
Die Polizei warnt vor neuen "Sextortion"-Mails von Erpressern, die hohe Geldbeträge einstecken wollen.Bild: iStock

Die Polizei warnt vor einer neuen Erpresser-Masche, in der die Betrüger mit Beweisen über den Besuch von Porno-Sites drohen. "Heute" klärt auf.

"Seit geraumer Zeit stellen verschiedenste Formen der Internetkriminalität die Polizei vor eine große Herausforderung dar", sagt Kontrollinspektor Markus Lamb von der LPD Steiermark. Nun gebe es eine neue Art von zu erwartenden erpresserischen E-Mails, die die Runde machen.

In den vergangenen Wochen und Monaten wurden diese massenweise ausgeschickt. Darin wird meist behauptet, dass die Computer des Empfängers gehackt und Beweise über dessen Besuch von Porno-Sites gesammelt wurden.

Für Auskünfte und Informationen könne Sie sich auch an das Cyber-Crime-Competence-Center (C4) im Bundeskriminalamt wenden: against-cybercrime@bmi.gv.at

Die Betrüger drohen in weiterer Folge damit, Fotos und Videos zu veröffentlichen, wenn ein geforderter Geldbetrag nicht innerhalb einer bestimmten Zeitspanne entrichtet wird. Meist fordern die Erpresser die Leistung in Form von Bitcoins.

Bei diesem Typus von Erpresser-Mails spricht man von sogenannten "Sextortion"-Nachrichten. Die Kriminalisten geben weiters an, als Ermittler der "Central Intelligence Agency (CIA)" in Fällen von Kinderpornografie tätig zu sein.

Sie verunsichern den Empfänger, indem sie sagen, dass er ins Visier der Behörden geraten sei. Dann stellen sie dem Opfer eine Löschung aus dieser Liste in Aussicht, wenn diese einen Geldbetrag von 2,5 Bitcoins (etwa 8.850 Euro) überweisen.

"Wie auch bei anderen Mails in der Vergangenheit, handelt es sich auch hierbei um 'Spam-Mails mit erpresserischem Inhalt'. Auch wenn Nachrichten unter Umständen oftmals plausibel klingen, so sind dies meist frei erfundene Behauptungen." Eine neuerliche Welle an solchen Massenmails sei zu erwarten.

Die Polizei empfiehlt, derartige Mails nicht zu beantworten, keinen Aufforderungen nachzukommen, keine Zahlungen zu tätigen, sowie keine Mail-Anhänge oder enthaltene Links zu öffnen oder diesen zu folgen.

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(rfr)

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