Seit 19. März gilt Eivind Sporaland als verschollen.
Der norwegischen Biathlet wird von seinen Eltern und Freunden vermisst. Bisher fehlte jede Spur, seit er vor rund einem Monat seine Wohnung in Lillehammer verließ. Bis jetzt.
Letzte Woche wurde laut des norwegischen TV-Senders "NRK" das Handy des jungen Wintersport-Talents entdeckt. Wie Polizistin Ragnhild Ouren zur Zeitung "Gudbrandsdolen Dagningen" sagt, sei zwei Wochen vorher auch das Auto lokalisiert worden.
Damit haben die Ermittler nun verwertbare Spuren auf der fieberhaften Suche nach dem Mann.
Der Vermisstenfall wird immer mehr zum Krimi. So werde nun sogar ein Zusammenhang zu einem mysteriösen Einbruch in ein Haus 50 Kilometer entfernt von Lillehammer in Gausdal für möglich gehalten.
Ouren dazu: "Dort wurden Dinge entwendet, die keinen großen Wert hatten. Es sieht so aus, als ob der Einbrecher Dinge mitgenommen hat, die man zum Überleben in der Natur braucht." Die Polizistin bittet die Öffentlichkeit, ähnliche Vorfälle zu melden.
Die besorgten Eltern haben nun zumindest wieder Hoffnung, dass ihr verschollener Sohn wohlauf sein könnte.