Mit dem Wechsel an der Spitze beginnt bei Apple eine neue Ära. John Ternus, bisher Chef der Hardware-Abteilung, löste Tim Cook nach 15 Jahren als CEO ab. Cook bleibt dem Unternehmen als Verwaltungsratspräsident erhalten.
Ternus startet seine Amtszeit mit einem Paukenschlag: Das iPhone Ultra soll als erstes faltbares iPhone auf den Markt kommen. Von Apple wird erwartet, dass das Gerät der Konkurrenz zeigt, wie es richtig geht. Mit Preisen von mindestens 2.500 Euro dürfte es aber ein Nischenprodukt bleiben.
Wie Macwelt berichtet, steht der neue Apple-Chef vor drei großen Herausforderungen. Neben dem iPhone Ultra muss Ternus auch politischen Druck aus Washington bewältigen. Apple hatte zuletzt bei der Benennung des "Golf von Mexiko" nachgegeben, der in Apple Maps nun auch "Golf von Amerika" genannt wird.
Die dritte und wohl größte Baustelle ist künstliche Intelligenz. In den USA formiert sich eine Protestbewegung gegen Rechenzentren, die den Grundwasserspiegel senken und die Strompreise erhöhen. Apple hat bisher versucht, KI zurückhaltend und alltagsnützlich einzusetzen - der erste Versuch vor zwei Jahren scheiterte aber.
Nun nimmt die KI-Vision allmählich Form an. Gleichzeitig muss Ternus beweisen, dass er das Unternehmen durch diese turbulenten Zeiten führen kann - während Washington politisch unberechenbar bleibt und die Tech-Branche vor einem Umbruch steht.