Fussball

Neuer Geheim-Favorit auf den DFB-Job durchgesickert

Deutschland sucht den Bundestrainer. Weil Julian Nagelsmann zu teuer werden könnte, kristallisiert sich ein Geheimfavorit auf den Posten heraus.
Sport Heute
11.09.2023, 15:31
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Ex-Bundestrainer Hansi Flick ist seit der jüngsten Blamage gegen Japan (1:4) Geschichte. Nicht einmal ein Jahr vor der Heim-WM steht Deutschland ohne Teamchef da.

Der ewige Einspringer Rudi Völler muss als DFB-Sportdirektor nicht nur fieberhaft seinen eigenen Nachfolger suchen. Julian Nagelsmann gilt dabei derzeit als Wunschlösung. Völler muss auch irgendwie das Spiel gegen den bärenstark besetzten Vize-Weltmeister Frankreich am Dienstag (21.00 Uhr/ARD) überstehen, die leblose deutsche Nationalmannschaft braucht dringend einen neuen Geist.

Top-Kandidat Nagelsmann

Auf einem Rekrutierungsplakat wäre derzeit Nagelsmann zu sehen. Nach SID-Informationen jedenfalls sollen trotz der finanziell arg angespannten Lage beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) die Kosten zweitrangig sein, auch wenn es in den Landesverbänden anscheinend Vorbehalte gibt.

Der ehemalige Bayern-Trainer steht in München noch bis 2026 unter Vertrag. Er müsste einerseits dort ausgelöst werden, wobei der Rekordmeister dem Verband stark entgegenkommen könnte. Andererseits ist Nagelsmann wie beispielsweise auch Louis van Gaal (72), der sich aber wegen einer Krebserkrankung schonen muss, kaum für einen DFB-Wimpel und einen Ball zu bekommen. Ein Vertragspaket über mehrere Jahre kann schnell 20 bis 30 Millionen Euro kosten.

Doch es ist fraglich, ob Nagelsmann überhaupt jetzt schon für eine Nationalmannschaft zu gewinnen ist. "Ich glaube, dass er mit 36 Jahren noch nicht so weit ist, dass er lieber die tägliche Arbeit mit einer Mannschaft will und braucht", vermutet Rekordnationalspieler Lothar Matthäus.

Geheimtipp: Kuntz

Hoch geschätzt wird beim Verband auch Stefan Kuntz. Der Europameister von 1996 wackelt als Nationaltrainer der Türkei und könnte somit verfügbar werden. Er hat die U21 zu zwei EM-Titeln geführt, ist ein Sympathieträger und wäre deutlich günstiger.

Auch der vereinslose Oliver Glasner wird häufig genannt.

Der Österreicher gilt als exzellenter Fachmann, gewann mit Eintracht Frankfurt die Europa League und war vorher mit dem VfL Wolfsburg erfolgreich. Sollte der DFB ernstes Interesse haben, muss er sich jedoch beeilen: Glasner wird mit Olympique Lyon in Verbindung gebracht.

Der Weg von Roger Schmidt, schreibt der kicker, werde beim DFB "intensiv" verfolgt. Doch die Ausstiegsklausel des Ex-Salzburgers aus seinem Vertrag bei Benfica Lissabon (bis 2026) steht allein bei 30 Millionen Euro.

Und dass Völler es selbst macht, ist sehr unwahrscheinlich.

(Quelle: SID)

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