Wien

Neuer Glanz für Gedenktafel von Bruno Kreisky

Weil die Gedenktafel für Altkanzler Bruno Kreisky nur mehr schwer lesbar war, ließ sie der Döblinger Bezirksvorsteher Daniel Resch (ÖVP) jetzt sanieren.
Christine Ziechert
04.06.2020, 18:04

Seit Jahren blickt die Büste von Bruno Kreisky auf seinen ehemaligen Wohnsitz in der Armbrustergasse 15 in Döbling. Anlässlich des 30. Todestages des ehemaligen Bundeskanzlers am 29. Juli hat Bezirksvorsteher Daniel Resch die in die Jahre gekommene und nur noch schwer lesbare Gedenktafel unterhalb der Büste sanieren lassen. "Der Ort erzählt viel Geschichte, Bruno Kreisky verdient ein gepflegtes Denkmal welches auch den Besuchern in Erinnerung bleibt", so Resch beim Montieren der sanierten Gedenktafel.

Nach dem Tod Kreiskys wurde die Biedermeier-Villa in der Armbrustergasse 1991 verkauft und zwei Jahre lang von den Architekten Schluder und Kastner umgebaut. 1993 wurde schließlich das Bruno-Kreisky-Forum eröffnet: Im Erdgeschoss wurden Büros und die Bibliothek untergebracht, im Obergeschoß die ursprünglichen Wohnräume zu einem großen Veranstaltungssaal zusammengelegt. Herzstück des Hauses ist der "Kreisky Salon", der über das Terrassenzimmer mit dem Veranstaltungssaal verbunden ist. Zahlreiche Möbel und Bilder, die im Haus zu sehen sind, stammen von Kreisky.

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