Die Justiz lässt bei Jimi Blue Ochsenknecht nicht locker. Laut übereinstimmenden Medienberichten liegt gegen den Schauspieler ein weiterer Haftbefehl vor.
Diesmal geht es um eine unbezahlte Zahnarztrechnung in Höhe von rund 7.000 Euro. Das Amtsgericht Hannover hat den Haftbefehl als Vollstreckungsgericht erlassen.
Wie raptastisch.net berichtet, soll der Haftbefehl die Abgabe einer Vermögensauskunft erzwingen. Der zugehörige Vollstreckungstitel stammt bereits aus dem Jahr 2021.
Der neue Haftbefehl bedeutet nach aktuellem Stand keine Gefängnisstrafe. Ein Gerichtssprecher wird mit den Worten zitiert: "Es handelt sich um einen Haftbefehl zur Erzwingung der Abgabe der Vermögensauskunft."
Ochsenknecht sei zu einem Termin trotz ordnungsgemäßer Ladung nicht erschienen. Sobald er die Auskunft abgebe, entfalle der Haftgrund - die Schulden blieben aber bestehen.
Es ist nicht der erste Haftbefehl gegen Ochsenknecht. Bereits im Juni 2025 war er am Hamburger Flughafen festgenommen worden - wegen einer offenen Hotelrechnung von rund 14.000 Euro in Tirol.
Dieser Fall mündete in ein Verfahren vor dem Landesgericht Innsbruck, wo er vor Kurzem wegen schweren Betruges zu einer Geldstrafe von 34.500 Euro verurteilt wurde. Die Hotelrechnung stammte von seiner 30. Geburtstagsfeier Ende 2021.
Der 34-Jährige hat Berufung gegen das Innsbrucker Urteil eingelegt. Nun muss das Oberlandesgericht Innsbruck entscheiden.