Neuer Naschmarkt-Radweg sorgt für Ärger

WKW-Verkehrsexperte Dillinger (l.) und Obmann Trefelik am Naschmarkt.
WKW-Verkehrsexperte Dillinger (l.) und Obmann Trefelik am Naschmarkt.Bild: Denise Auer
Von 1. September bis 15. Dezember wird die Linke Wienzeile beim Naschmarkt zur Baustelle. Grund: der dringend notwendige Lückenschluss des Wiental-Radwegs. Der Handel warnt vor Staus.
17.000 Autos rollen täglich über die Linke Wienzeile. Mittendrin in der Blechlawine: Radfahrer, denn im Wiental-Radweg klafft eine gefährliche Lücke. Die wird nun auf den 700 Metern zwischen Nibelungen- und Köstlergasse geschlossen.

Weil während der Arbeiten hier nur eine Fahrspur frei bleibt, befürchtet die Wirtschaftskammer Verkehrsprobleme: An Werktagen sei mit bis zu 8,5 Staustunden zu rechnen. Zur Spitzenzeit um 19 Uhr könnte die Blechschlange bis zu 7,4 Kilometer lang werden.

Er kritisiere nicht den Radwegbau an sich, so Handels-Spartenobmann Rainer Trefelik, sondern die "parteipolitische Entscheidung"", die Umsetzung noch heuer nach der U4-Sanierung und damit im Herbst anzusetzen. 564 Betriebe seien betroffen, die Verkehrsbelastung würde jeden Werktag Kosten von 71.000 € (68.000 € Zeit-, 3.000 Energiekosten) verursachen.

CommentCreated with Sketch.18 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Die Stadt wollte das nicht kommentieren. Die ÖVP schon: Sie spricht von "mutwilliger Schikane", fordert ein "Machtwort" von Bürgermeister Michael Ludwig.

Die Bilder des Tages

(red)

ThemaCreated with Sketch.Mehr zum Thema

Nav-AccountCreated with Sketch. red TimeCreated with Sketch.| Akt:
WienNewsWienRadfahrenWirtschaftskammer

CommentCreated with Sketch.Kommentieren