Am 10. November zogen die Grün-Weißen die Reißleine, setzten Didi Kühbauer nach gut drei Jahren auf der Rapid-Trainerbank vor die Tür. Vereinsikone Steffen Hofmann übernahm gemeinsam mit Thomas Hickersberger interimistisch, derweil lief die Trainersuche an. Spätestens bis Jahresende soll ein neuer Trainer gefunden werden. "Die Shortlist wird immer shorter", hatte Rapids Sportgeschäftsführer Zoran Barisic zuletzt verkündet.
Konkrete Namen nennt er aber nicht. "Kein Schnellschuss, das Gesamtpaket muss stimmen", heißt es von Barisic. Entsprechend brodelt die Gerüchteküche. Einer der Namen, die immer wieder genannt werden, ist Markus Schopp. Zur Klub-Legende von Sturm Graz gibt es immerhin schon eine Bestätigung. "Nichts ist konkret, Markus ist einer der Kandidaten", lässt das Management des Ex-Hartberg-Trainers die "Krone" wissen.
Damit ist immerhin klar, dass Gespräche laufen. Ob Schopp am Ende tatsächlich das Rennen macht, wird sich zeigen. Im Sommer wechselte Schopp nach drei Jahren in Hartberg nach Barnsley. Dort wurde er nach 16 Spielen (zwölf Niederlagen) in der zweithöchsten englischen Spielklasse aber entlassen. Rapid soll jedenfalls eine heimische Lösung bevorzugen, diese könnte aber auch Werner Gregoritsch, Ferdinand Feldhofer, oder Andreas Herzog heißen.