Neuer Streit um das Kruzifix

Das werden wir uns ganz sicher nicht vorschreiben lassen, wettert Landeshauptmann Josef Pühringer gegen ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte. Dieser entschied jetzt nach der Klage einer Finnin, dass Kruzifixe in Schulen menschenrechtswidrig seien.

Einen Streit ums Kruzifix hat es in Linz bereits vor einem Jahr gegeben. Damals sagte SPÖ-Stadtrat Johann Mayr: Wir brauchen keine religiösen Symbole in der Öffentlichkeit." Ein mächtiger Streit begann, der dann aber doch ein Ende fand. Bei einem Kreuzgipfel in der Diözese Linz einigten sich Kirche und Parteien, dass in Kinderbetreuungseinrichtungen Kreuze aufgehängt werden.

Jetzt wird diese Debatte aber auf eine höhere Ebene gestellt: Eine Finnin klagte gegen die Kruzifix-Ordnung - und bekam recht. Die Entscheidung könnte auch Auswirkungen auf Österreich haben. Landeshauptmann Josef Pühringer: In OÖ bekennen sich über 80 Prozent zur christlichen Konfession. Wenn jemand glaubt, gegen Kreuze zu Felde ziehen zu müssen, soll er das tun. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass er die Mehrheit der Bevölkerung hinter sich weiß.

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